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AMB Generali Abbau v. stillen Lasten 19.02.2003
Ad hoc
Stabiles Wachstum im Versicherungsgeschäft, Abschreibungen auf Aktien und Beteiligungen als Folge der fortdauernden Krise an den Kapitalmärkten und der damit verbundene Abbau von stillen Lasten im Aktienportefeuille bestimmten den Geschäftsverlauf der AMB Generali Gruppe (WKN 840002) im Jahr 2002. Bei den Abschreibungen hat der Konzern, wie bereits berichtet, verschärfte IAS-Regelungen vorweggenommen.
Außerdem wurde das Gesamtergebnis durch die großen Naturkatastrophen im vergangenen Jahr belastet. Nach nunmehr vorliegenden vorläufigen Zahlen über die Geschäftsentwicklung 2002 wird mit einem Konzernergebnis nach Steuern von minus 235 Mio. Euro gerechnet Positiv an der Gesamtentwicklung ist, dass die AMB Generali Gruppe im Versicherungsgeschäft weiterhin auf stabilem Wachstumskurs liegt. Die Gesamt- Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen um 4,2%. Die Gesamtbeiträge erhöhten sich von 11,2 im Vorjahr auf 11,6 Mrd. Euro in 2002.
Unter der Annahme, dass keine besonderen Schadenereignisse und negative Kapitalmarktentwicklungen das laufende Jahr belasten, geht der Konzern für 2003 von einem positiven Konzernergebnis vor Steuern aus. Trotz des negativen Konzernergebnisses ist die AMB Generali Holding AG in der Lage, für das zurückliegende Geschäftsjahr den Aktionären eine Dividende auf Vorjahresniveau zu zahlen. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, einer Dividende in Höhe von 1,35 Euro je Aktie zuzustimmen.
Für das negative IAS-Konzernergebnis waren Abschreibungen auf Aktien und Beteiligungen in 2002 von rund 2,5 Mrd. Euro maßgeblich. Dies wirkte sich auch auf die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen aus, die von 3,3 Mrd. Euro im Vorjahr auf minus 928 Mio. Euro zurückgingen. Davon beeinflusst sanken die Leistungen um 36,1% auf rund 6,8 (Vorjahr: 10,7) Mrd. Euro. Durch die vorgenommenen Abschreibungen reduzierte die AMB Generali Gruppe die stillen Lasten auf Aktien und Beteiligungen im 4. Quartal 2002 um rund 65%. Insgesamt belaufen sich die stillen Reserven des Konzerns in den jederzeit veräußerbaren Kapitalanlagen auf + 925 Mio. Euro.
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